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Ortstermin mit Vertretern der Stadtverwaltung vom
28. 7.16
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Was wir dagegen haben!

1. Das Areal gilt in den bisherigen Flächennutzungsplänen als wichtige Frischluftschneise für Witten.    Belegt in dem Dokument: "Klimaanalyse_Stadt_Witten_Nov2007.pdf"

2.a Es ist ein bedeutender Grünzug, der Ümminger See und Kemnader See verbindet und als Naherholungsraum genutzt wird.
                     Belegt in dem Dokument: "Masterplan_Freiraum_Stadtentwicklung_Witten2020.pdf"

2.b Immerhin wird diese Fläche schon als landwirtschaftliche Anbaufläche erfolgreich genutzt und soll laut Flächennutzungplan "Witten 2020" erhalten bleiben.
                     Belegt in dem Dokument: "Flaechennutzungsplan-Witten2020.pdf" und Dokument zu 2.a

3. Direkten Anwohnern wurde bisher jeglicher bauliche Eingriff verboten. Nun droht ein ganzes Gewerbegebiet gebaut zu werden. Absurd!

4. Die fehlende Infrastruktur für ein Gewerbegebiet müsste von der Stadt Witten erstellt und bezahlt werden. Diese hohen Investitionskosten tragen vorab alle Wittener Bürger. Schieben wir die fällige Renovierung des Rathauses eben noch ein bisschen nach hinten…

5. Das große Pro-Argument "Jobmotor" ist auch hinfällig, wie man am Wullener Feld gesehen hat.
Es entstanden dort nur zwei Hände voll neuer Arbeitsplätze, weil die Betriebe lediglich den Standort innerhalb Wittens gewechselt haben.

6. In Anbetracht der Tatsache, dass demnächst die Bochumer Opelfläche frei wird, ist eine weitere Versieglung von Wittener Flächen unsinnig. Es wäre durchaus möglich, sich mit Bochum zu einigen, damit beide Städte von einer neuen Nutzung der Opelfläche profitieren könnten. Was spricht dagegen? Vielleicht Punkt 8!

7. Vielleicht darf man auch die positiven Aspekte auf die Fauna nicht außer Acht lassen. Viele Tierpopulationen brauchen Platz, um zu überleben. Wir können ihnen nicht alles zubauen...

8. Es ist nicht abzusehen, ob (und wann eigentl.) das Gewerbegebiet überhaupt Gewinne für die Stadt einfahren würde, wenn man die hohen Erschließungskosten bedenkt (Witten ist PLEITE!!!). Und nach einer Studie zur Nutzung des Opelgeländes entstehen auch dort (ohne erhebliche Fördermittel) mehr Kosten als Gewinne.
                      Belegt in dem Dokument: "Machbarkeitsstudie-Opel-Kosten.pdf" (Auszüge)

9. Witten hat nicht einmal wissenschaftliche Belege (etwa eine offizielle "Evaluierungsstudie"), dass z.B. das Gewerbegebiet "Wullener Feld" im Endeffekt positiv abgeschnitten hat.
(Weder die "Stabstelle Stadtentwicklung, Statistik und städtische Wirtschaftsförderung" noch das "Amt für Wirtschaftsförderung, Standortmarketing und Universitätsentwicklung") Wird DAS jetzt auch wieder eine Fahrt ins Blaue - für nur "vermutete" Vorteile?

10. Was ist, wenn es irgendwann wirtschaftlich bergab geht? Wenn die Fläche erstmal verbaut ist und sie aus ökonomischen Gründen von den dort ansässigen Firmen aufgegeben wird, gibt es keine Wiederherstellung des Urzustandes. Eine Neubenutzung durch Gewerbe wird mit den Argumenten verhindert, die jetzt schon dagegen sprechen, dass Altflächen wiederverwertet werden. Dann haben wir dort auf ewig "verbrannte Erde".