AKTUELLES

Ortstermin mit Vertretern der Stadtverwaltung vom
28. 7.16
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Offene Ohren, offene Augen

brachten Herr Rommelfanger, seit dem 1.4.2016 Stadtbaurat von Witten, Herr Buresch, Leiter des Planungsamtes sowie Frau Runkel, Wirtschaftsförderung Witten, mit, als sie, erfreulich kurzfristig, unserer Einladung zu einer Begehung der möglicherweise entstehenden Gewerbeflächen folgten. Von der Interessengemeinschaft Heven nahmen Juliane Eikel, Hans- Otto Schmidt und Volker Thorbrügge teil.

Bei einem ersten Gedankenaustausch ließen Herr Rommelfanger und Herr Buresch erkennen, dass sie grundsätzlich das Flächenrecycling der Umwidmung bisheriger Freiflächen vorziehen. Eine mögliche Entspannung der Gewerbeflächenproblematik der Stadt Witten sieht man in der Aufgabe des bisherigen Klärwerks Herbede mit einer Fläche von va. 10 ha und der Nutzung der ehemaligen Thyssen-Deponie - 9 ha groß- , die in den letzten Tagen mehrfach Gegenstand der Berichterstattung in der örtlichen Presse war.

Würden diese beiden Flächen als Gewerbeflächen dem jetzigen Bestand zugeführt, wäre bei einem aktuellen Bestand von ca. 50 ha an Gewerbe- und Industrieflächen auf dem Gebiet der Stadt Witten die mögliche Obergrenze von 72 ha fast ausgeschöpft, mit der Folge , dass weitere Flächen nicht ausgewiesen werden müssten und dürften.

Unsere Einschätzung wurde geteilt, wonach mit der Ansiedlung von Großbetrieben mit entsprechendem Flächenbedarf nicht zu rechnen sei.

Eine große Wahrscheinlichkeit, dass die Bereiche an der Kleinherbeder Straße vom RVR (Metropole Ruhr) als Gewerbeflächen ausgewiesen werden, besteht nach Ansicht unserer Gesprächspartner nicht. Der Regionalplan ist noch nicht aufgestellt. Dies wird voraussichtlich Mitte des nächsten Jahres erfolgen.

Im Anschluss an die Gesprächsrunde konnten alle bei der Begehung einen Eindruck von der Bedeutung der Fläche im regionalen Grünzug Ölbachtal als Frischluftschneise, landwirtschaftlich genutzter Bereich und Naherholungsgebiet gewinnen.

Abschließend haben wir den Vertretern der Stadtverwaltung eine Dokumentation der Bedenken unserer Initiative überreicht mit einem Anhang, der die unendlich vielen Freiflächen auflistet, die allein auf der Homepage der Wirtschaftsförderung Metropole Ruhr zum Verkauf anstehen.

Wir haben von dem Treffen einen positiven Eindruck. Unsere Bedenken, hier Gewerbe anzusiedeln, sind auf Interesse gestoßen und wir hoffen, dass nicht nur die schöne Landschaft einen nachhaltigen Eindruck hinterlassen hat!